Robert Häusser
Biographie Prof. Robert Häusser
1924 In Stuttgart geboren.
1936 Der Vater anfangs Mitläufer der NSDAP, geht aber dann mit Freunden in den Widerstand zu den Nationalsozialisten und kommt wegen Konspiration ins KZ. Die Familie gerät in große Not.
1941-1942 Volontär bei einem Pressefotografen in Stuttgart. Es entstehen die ersten Bilder des Oeuvre, die „Frühen Bilder".
1942-1943 Ausbildung als Fotograf mit vorzeitigem Diplomabschluß mit „Sehr gut mit Auszeichnung".
1943-1946 Militärdienst und in amerikanischer Gefangenschaft.
1946-1952 Arbeitet mit seiner Frau als Bauer auf dem elterlichen Hof in der Mark Brandenburg - Sowjetische Besatzungszone. Dort entstehen Bilder aus der bäuerlichen Welt und von Natur- und Baudenkmälern.
1950 Einladung durch L. Fritz Gruber, Gründer der photokina, zur Ausstellung der „Frühen Bilder" bei der 1. Photokina in Köln.
1950 Mitglied in der „Deutschen Fotografischen Akademie".
1952 Wegen politischer Pressionen Aufgabe des Hofes und Flucht in die Bundesrepublik. Aufbau einer neuen Existenz in Mannheim.
ab 1953 Zahlreiche Auftragsreisen für Buchverlage und Industrieunternehmen in viele Länder Europas, Südamerikas, Ostasiens und USA.
1972 Aufgabe des Studios für kommerzielle Fotografie zugunsten freier künstlerischer Arbeit.
1. Fernsehfilm Deutsches Fernsehen ARD, Saarländischer Rundfunk, über Robert Häusser und sein fotografisches Werk, „Sprache aus Licht und Zeit" von Georg Bense, 45 Min.
1986 2. Fernsehfilm Deutsches Femsehen ARD, Süddeutscher Rundfunk, über Robert Häusser und sein fotografisches Werk, „Das Unsichtbare sichtbar machen" von Rudolf Werner, 45 Min.
1989 Ernennung zum Professor.
1996 Ehrengast Villa Massimo, Rom.
2002 Stiftung des fotografischen Lebenswerkes an die Reiss-Engelhom-Museen (rem) Mannheim. Das Werk wird von Dr. Claude W. Sui, dem Leiter des Forum Internationale Photographie an den rem, kuratiert.
2004 3. Fernsehfilm Deutsches Fernsehen, ZDF/3sat, „Robert Häusser - ein Leben in Bildern" von Kerstin Achenbach, 45 Min.
2010 Film und DVD zum Film „Robert Häusser - Leben und Werk" von Rudij Bergmann, 128 Min. Im Auftrag der Curt-Engelhom-Stiftung für die Reiss-Engelhom-Museen, finanziert vom Förderkreis für die Reiss-Engelhorn-Museen und der Heinrich-Vetter-Stiftung.
seit 1959 Über 125 Einzelausstellungen in Museen und Galerien des In- und Auslandes.
Wichtige Preise und Auszeichnungen u. a.
1950 Silberne Medaille der Swedish Master Competition, Stockholm.
1960 Verleihung der „photokina-plakette" für künstlerische Leistung.
1961 Goldmedaille der „Biennale Internazionale", Venedig.
1978 Verleihung der „Schiller-Plakette der Stadt Mannheim".
1984 Verleihung der „David-Octavius-Hill-Medaille" der Gesellschaft Deutscher Lichtbildner GDL-Deutsche Fotografische Akademie DFA.
1985 Verdienstkreuz der I. Klasse des Verdienstordens Bundesrepublik Deutschland für das künstlerische Lebenswerk.
1995 „Internationaler Preis für Fotografie" der Erna und Victor Hasselblad Foundation, Schweden.
2000 „Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie" für das Lebenswerk.
2007 „Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg".
Film von Rudij Bergmann, 2010, ermöglicht durch rem
Gesamtspielzeit 128 Min. Sprache Deutsch, Bildformat 16:9
in DVD-Box Video-Case
Diese DVD erhalten Sie in den rem Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim im Museumsshop.
Buchtitel:
Robert Häusser FilmVeranstaltungen
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