Bitteres Ende - schwieriger Anfang - Hoffnungen

Leseprobe

 

Einleitung

Die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in diesem Buch waren Jugendliche oder Kinder während eines der Höhepunkte des gewalttätigen 20. Jahrhunderts, sie nahmen aktiv oder passiv teil an einer Abfolge permanenter Ausnahmezustände, die bereits in den 30er Jahren begonnen hatten und erst Ende der 40er Jahre ein Ende fanden. Die ersten 12 Jahre dieses Zeitraums sind gekennzeichnet durch die gewalttätige Sicherung der Rechte der sog. „Volksgemeinschaft“ und die Rechtlosigkeit der inneren und äußeren „Feinde“. Im Winter 1944/45 kehrte der Krieg dann dahin zurück, wo er 1939 begonnen worden war. Allein im Januar 1945 fielen auf deutschem Boden 450.000 deutsche Soldaten und von Februar bis April noch einmal 900.000 – ein Drittel aller während des Krieges gefallenen Deutschen.
Die zerbombten Städte und Straßen waren Orte des alltäglichen Ausnahmezustandes. Der Weg von Millionen Flüchtlingen kreuzte sich in diesem ungewöhnlich kalten Winter mit dem Rückzug der Wehrmacht sowie den Vorstößen der Roten Armee. Nach dem Waffenstillstand am 8. Mai 1945 ging der Ausnahmezustand weiter: man hat die Zeit als „Wolfszeit“ oder „Niemandszeit“ bezeichnet, eine Zeit der absoluten Schutzlosigkeit und des Stillstands der staatlich-administrativen Verwaltung. Die meisten Opfer in diesen gesetzlosen Monaten waren Mädchen und Frauen, man schätzt mindestens 860.000 Vergewaltigungen in allen vier Besatzungszonen, davon der größte Teil in der SBZ, gefolgt von der französischen Zone.

Das alles ist jetzt 75 Jahre her. Während man sich von offizieller Seite darum bemüht, durch Gedenkveranstaltungen an den kommenden 8. Mai 2020 und andere Wendepunkte in der jüngsten deutschen Geschichte zu erinnern, – 9. November 1938, 1. September 1939, 20. Juli 1944, 27. Januar 1945,
9. November 1989, um nur die im Moment wichtigsten zu nennen –, verblasst überall die NS-Geschichte im Familiengedächtnis. Die dabei waren, sterben oder sind längst tot. Oder es interessiert sich keiner in ihrer Umgebung mehr dafür. Gehört die Vergangenheit dann den Historikern oder denen, die sie sich so zurechtbiegen, dass sie zu ihren politischen Überzeugungen passt?

Das im März 2019 erschienene Buch „Bitteres Ende – schwieriger Anfang. Zeitzeugenberichte zu den Jahren 1933-1955“, in dem 88 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ihre Erlebnisse hauptsächlich aus der Kriegs- und Nachkriegszeit erzählen, wollte dem entgegenwirken und erwies sich als Erfolg. Nicht zuletzt dazu beigetragen hat die Präsentation des Buches in der Mannheimer Christuskirche – bekanntlich war aus der ChristusFriedenGemeinde heraus die Initialzündung für das Projekt hervorgegangen –, wo Auszüge aus einzelnen Berichten von Schauspielern des Mannheimer Nationaltheaters gelesen wurden.
Die meisten der oft recht betagten Zeitzeugen konnten anwesend sein, und viele haben in den folgenden Tagen in bewegenden Worten dafür gedankt, dass ihnen die Möglichkeit gegeben worden war, die teilweise traumatischen Erlebnisse in ihrer Kindheit und Jugend zu erzählen oder selbst für ein größeres Publikum aufzuschreiben. Im Folgenden einige Auszüge aus den Briefen:

Kompliment, das war eine großartige Präsentation des Zeitzeugenbuches!
Werner Diefenbacher

Ich bedanke mich sehr herzlich bei Ihnen für die Veranstaltung am Freitag. Es hatte mir viel bedeutet, und das Buch ist ganz ausgezeichnet gelungen. So konnte ich noch zwei weitere Beiträge über Flucht und Vertreibung aus Stettin finden, in unterschiedlicher Art und Weise. Manches Detail war mir nicht bekannt, und ich konnte es meinem Wissen hinzufügen.
Marion Christoph

Ich habe angefangen, Ihr, unser, Buch zu lesen und bin für Sie voller Bewunderung. Aber es tröstet mich auch, wie viele andere trotz schlimmer Erlebnisse ihr Leben bestanden haben, zumindest nach außen. Berührt hat mich Frau Beckers Bericht, deren Vater in Groß-Born war, dem Truppenübungsplatz, auf den mein Bruder und ich von unserem Garten über den See (Luftlinie 1 km) schauten und dort die Fallschirmspringer, die kleine Punkte zu sein schienen, zählten. Die Karte ihres Vaters stammt aus Neustettin, unserem Einkaufsort und der Praxis des Zahnarztes, Dr. Yersin (meine erste Begegnung mit dem Buchstaben Y). Jahrzehntelang habe ich daran nicht mehr gedacht. Jüngere denken vielleicht, das sei nicht wichtig, mich freut es. Prousts Madeleine („Suche nach der verlorenen Zeit“) ist berühmt geworden: Welche Bedeutung hat Erinnerung? Es gibt eben nicht nur Assmanns kulturelles Gedächtnis einer Gemeinschaft, es gibt auch das individuelle, das zum Leben hilft. Ich stelle mir jetzt Frau Beckers Vater vor: Ein Punkt hat ein Gesicht.
Christiane Schmidt

Immer wieder lese ich in Ihrem/unserem Buch, auch Ihre Einleitung mit der unheimlichen Hitler-Rede von 1938, und überlege, ob es damals mit den heutigen Medien möglich gewesen wäre, all das Grauen zu verhindern. Aber diese Gedanken bringen: nichts. – Wie sagte Stefan Zweig: „Wer die Vergangenheit nicht versteht, versteht nichts wirklich.“ Und Elisabeth Borchers schrieb: „Die Kindheit ist das Herz des Menschen.“
Ich bin dankbar, dass mit uns „Kriegsversehrten“ gesprochen wurde, um unserem oft ungeheilten Schmerz, unserer Trauer eine Stimme zu geben.
Helga Neumeyer

Nochmals meinen herzlichsten Dank für diesen einzigartigen Abend in der Christuskirche. Es war alles so wunderbar gelungen und hat uns alle sehr erfreut. Wir – meine Tochter und ich – waren sehr beeindruckt von Ihrer Leistung. Es war ein großartiges Fest, mit dem Sie uns beschenkt haben.
Brigitte Vergin

Zum verdienten Erfolg für ein ganzes Jahr voller immenser und sachkundiger Mühen möchten meine Frau und ich Ihnen sehr herzlich gratulieren, und ich danke Ihnen, dass ich dabei sein durfte. Beim Lesen mehrt sich von Kapitel zu Kapitel der Schrecken, was viele Autoren und ihre Familien erleiden mussten, gleichzeitig aber auch der Dank an ein gnädiges Schicksal, das mich und meine Familie von solchen Schlägen weitgehend verschont hat. Wenn wir die Umstände des Entstehens des Buches, insbesondere die Beteiligung vieler Frauen, gekannt hätten, hätte auch meine Frau eine ähnlich erschreckende Jugend beschreiben können.
Hans Kaiser

Mit Bewunderung habe ich Ihre so erfolgreichen Bemühungen um das Projekt „Zeitzeugenberichte“ verfolgt. Sie haben damit „den Nerv“ getroffen, dass einerseits zu unserer Vergangenheitsbewältigung das ständige Wachhalten der Erinnerung notwendig ist, dass andererseits auch das In-Erinnerung-Rufen und das Lebendigmachen durch die Erzählung von Betroffenen für die nachkommenden Generationen zum „Verstehen“ enorm wichtig ist.
Ich danke Ihnen für Ihre Mühe und dass Sie auch mir die Gelegenheit zum „Erinnern“ gegeben haben.
Herbert Propfe

Herzlichen Glückwunsch! Mit Ihrer besonderen Energieleistung haben Sie ja innerhalb kürzester Zeit Ihr Ziel erreicht und das avisierte Buch herausgebracht, das nun wirklich einmalig ist. Eine bewundernswerte, großartige Arbeit mit einer exakten Zeitplanung!
Am 22.3.19 wurden die Erwartungen der Besucher (z.T. auch Autoren) mehr als erfüllt! Die vielen Zuhörer verfolgten mit großer (An-) Spannung die hervorragenden Schauspieler und deren Kurzvorträge.
Das ganze 2-Stunden-Programm war ja so gut gelaufen, dass beim großzügig angelegten Empfang eine richtige Familien-Stimmung entstand.
Zehn Bücher habe ich insgesamt disponiert für Freunde im In- und Ausland – ein persönliches Geschenk!
Nun lese ich tagsüber weitere Berichte – für mich als Abendlektüre nicht empfehlenswert; so lerne ich ja meine vielen Freunde, die mitgemacht haben, noch besser kennen!
Eine große Freude für mich war auch, dass meine Töchter dabei waren. So haben wir drei ein persönliches Erlebnis teilen können mit anschließendem Zusammensein bis weit nach Mitternacht.
Ich möchte mich bei Ihnen bedanken für die einführenden, begleitenden Gespräche. Allein hätte ich diese Kriegserlebnisse nicht mehr zu Papier bringen wollen. Ich denke und hoffe, dass Sie gerne an Ihre mühsame, zeitraubende, aber damit auch sehr erfolgreiche „Herausgeber-Arbeit“ zurückdenken werden, noch lange, denn es hat ja uns allen sehr viel Freude gemacht, diese „Zeitzeugen-Erlebnisse“ als Mahnung (nie wieder Krieg!) weitergegeben zu haben.
Gerhart Sammet

Zum Erfolg hat sicherlich auch die positive Resonanz in der örtlichen Presse beigetragen, die zweimal berichtet hat: einmal unmittelbar nach der Veranstaltung, das zweite Mal einige Wochen später durch ein Interview mit der Herausgeberin, in dem sie auf Fragen zu Absicht, Methode und Zielgruppen antwortet. Da war schon klar, dass Verlag und Herausgeberin an ein zweites Buch zum gleichen Thema dachten, denn nach Erscheinen des Zeitzeugenbuches waren sie immer wieder von Menschen angesprochen worden, die bedauerten, nicht auch erzählt zu haben, da sie von dem Projekt nichts gewusst hätten.

Aufgrund des Interviews meldeten sich dann alte Menschen, hauptsächlich Männer, die ihr Leben als Kriegsteilnehmer schildern wollten. Einige hatten bereits für ihre Familien ihre Erlebnisse aufgeschrieben, wollten aber, dass eine größere Öffentlichkeit davon erfahren sollte. Andere erzählten und autorisierten anschließend den von der Herausgeberin verfassten Text.
Alles Erzählte ist naturgemäß eine Mischung aus selbst Erlebtem, dem in der Familie Überlieferten und daneben möglicherweise auch Erkenntnissen, die in den Jahrzehnten danach aus verschiedenen Medien gewonnen wurden. Eine Ausnahme bilden drei recht umfangreiche Tagebuchaufzeichnungen aus dem Jahr 1945, die Tag für Tag über mehrere Monate hinweg einen unmittelbaren Eindruck von den Geschehnissen und ihrer Wirkung auf die Betroffenen vermitteln.
Offenbar haben viele alte und neue Zeitzeugen von dem neuen Buchprojekt berichtet und dadurch Freunde und Bekannte animiert, ebenfalls davon zu erzählen, was ihnen und ihren Familien in dieser Zeit widerfahren ist. Diesen „Multiplikatoren“ ist besonders zu danken: Herrn Gerhart Sammet, der einer der ersten Erzählenden für das erste Buch war; Frau Christiane Schmidt, ebenfalls im ersten Buch vertreten genauso wie Frau Hildegard und Herr Peter Franz Weber sowie Frau Dr. Sibylle Deffner, die in Ansbach und Umgebung Freunde und Bekannte auf die Möglichkeit des Erzählens hingewiesen und das Erzählte teilweise selbst zu Papier gebracht hat; Herrn Dr. Walter Stilz, dem zu verdanken ist, dass mehrere weitere Flakhelfer aus seinem Freundeskreis ihre teilweise unfassbaren Erlebnisse berichten; Frau Karin und Herrn Dr. Peter Engel, die Kontakte zu Berufskollegen herstellten, und Frau Sibylle Schonhardt.
Wie bereits im ersten Buch werden die Zeitzeugenberichte nicht engen thematischen Kategorien zugeordnet. Das hätte bedeutet, die Erzählungen zu zerstückeln, sodass sich von ein und demselben Zeitzeugen an verschiedenen Stellen Erinnerungsteile befunden hätten. Bewusst wurde auf dieses Vorgehen verzichtet. Die Menschen sollten in dem von ihnen gewählten Zusammenhang gehört werden, damit ihre durch die NS-Zeit geprägte Biographie im Ganzen wahrgenommen werden kann. Allerdings zeigte sich auch diesmal, dass sich in den Texten verschiedene Aspekte und Schwerpunkte herauskristallisierten, etwa „Flucht und Vertreibung“, „zerstörte Städte“, „Frontsoldaten“, sodass eine grobe Zuordnung zu diesen und anderen Themen den Zugang zu den Zeitzeugenberichten erleichtern und das Interesse des Lesers anregen kann. Da eine beträchtliche Anzahl von Texten die Vertreibung aus der Tschechoslowakei zum Inhalt hat, wurden diese einem gesonderten Kapitel zugeordnet. Auch die SBZ/DDR spielt eine noch größere Rolle als im ersten Buch. Da sich die Zwänge des von Beginn an stalinistischen Systems erst allmählich abzuzeichnen begannen, wurde in diesem Kapitel der Zeitraum, aus dem berichtet wird, über das Jahr 1961 hinaus verlängert – bis zum Bau der Mauer war bekanntlich die Flucht über Berlin relativ problemlos möglich –, zumal manche Erzählenden erst später individuelle Konsequenzen gezogen haben.
Einige Zeitzeugen haben bewusst einen Schlussstrich unter das gezogen, was ihnen und ihren Familien widerfahren ist. In einem Schlusskapitel „Neue Möglichkeiten“ wird dem Rechnung getragen. Immer wieder wird auch in vielen anderen Texten auf ein jahrzehntelanges Leben in Freiheit, wirtschaftlicher Sicherheit und Frieden wie auch auf die europäische Perspektive hingewiesen, durch die Freiheit, wirtschaftliche Sicherheit und Frieden erst möglich geworden sind. Das waren auch die Bedingungen dafür, dass viele Kinder und Enkel der Kriegsgeneration einen beachtlichen individuellen sozialen Aufstieg machen konnten, wie es in vielen Texten deutlich wird.

Jedem Kapitel wird eine kurze Einleitung vorangestellt, die die für das Verständnis der nachfolgenden Texte wesentlichen Informationen liefert. Darüber hinaus werden wie schon im ersten Buch Erklärungen einzelner Begriffe oder historischer Zusammenhänge in manche Texte eingeschoben und deutlich im Schriftbild abgesetzt, damit auch der mit der Geschichte nicht so Vertraute ohne große Mühe das Erzählte einordnen kann.

Von besonderer Wucht sind diesmal die Berichte ehemaliger Flakhelfer, Frontsoldaten und Kriegsgefangener. Sie haben Situationen erlebt und gewagt, sie ungeschönt zu erzählen, die an die Grenze des Erträglichen gehen. Man merkt ihren Erinnerungen an vielen Stellen an, dass die Erziehungsziele, die Hitler in seiner berüchtigten Rede in Reichenberg im Sudetenland im Jahr 1938 schonungslos genannt hat, in der Seele der jungen Männer tiefe Wunden geschlagen haben, die teilweise bis heute noch nicht vernarbt sind: „ ... Und wenn diese Knaben mit zehn Jahren in unsere Organisation hineinkommen und dort zum erstenmal überhaupt eine frische Luft … fühlen, dann kommen sie vier Jahre später vom Jung-Volk in die Hitlerjugend, und dort behalten wir sie wieder vier Jahre. Und dann geben wir sie erst recht nicht zurück in die Hände unserer alten Klassen- und Standeserzeuger, sondern dann nehmen wir sie sofort in die Partei, in die Arbeitsfront, in die SA … und so weiter. Und … dann kommen sie in den Arbeitsdienst und werden dort wieder sechs und sieben Monate geschliffen, alles mit einem Symbol, dem deutschen Spaten. Und was dann … noch an Klassenbewusstsein oder Standesdünkel da oder da noch vorhanden sein sollte, das übernimmt dann die Wehrmacht zur weiteren Behandlung auf zwei Jahre, und wenn sie nach zwei oder drei oder vier Jahren zurückkehren, dann nehmen wir sie, damit sie auf keinen Fall rückfällig werden, sofort wieder in die SA, SS und so weiter, und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben.“ In der Rückschau, beim Erzählen, zeigte sich bei vielen ehemaligen Flakhelfern und Soldaten ihre oft lange verdrängte Erschütterung über das, was ihnen in ihrer Jugend von einem verbrecherischen Regime zugemutet worden war.
Das Leben musste aber weiter gehen. Norbert Frei, einer der renommiertesten Historiker für Neuere und Neueste Geschichte, hat es kürzlich in der „Süddeutschen Zeitung“ einmal so formuliert: Traumata und Neuanfang lagen 1945 in allen Gesellschaften und Gruppen, die den Krieg überstanden hatten, eng beieinander.

Wiederum ist Frau Barbara Waldkirch vom Verlag Waldkirch zu danken für die Bereitschaft, ein zweites noch umfangreicheres Buch herauszubringen, und ebenso Frau Verena Kessel, die auch dieses Mal das Buch sorgfältig betreut hat.

Mannheim, im Februar 2020

Brigitte Hohlfeld

 

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